Vor dem Einsatz:
- Kundenkontakt:
- Sich vorstellen und den Termin bestätigen
- Das Vorgehen erklären
- Bitten, ausreichend große Kisten und Material zum Verschließen (Kabelbinder/Gurte/Schnüre) bereitzuhalten Beispiel für Schutzkiste (z.B. Gemüsekisten von Colruyt oder „Collect & Go“ zu Beginn der Saison)
- Sicherstellen, dass die Mahd zu 100 % bestätigt ist, maximal 4 Stunden nach Ihrem Besuch
- Darauf hinweisen, dass das Kitz nach der Mahd freigelassen werden muss, falls Sie nicht selbst zur Freilassung zur Verfügung stehen
- Erklären, dass wir ehrenamtlich tätig sind, aber eine Spende zur Deckung der Benzinkosten (bar oder via Payconiq) willkommen ist
- Den Einsatz vorbereiten:
- Flugplan direkt auf der Fernsteuerung (RC) oder über SCRPY vorbereiten
- Fluggenehmigungen prüfen (Bambimap zum Zeitpunkt des Fluges mit UAS-Filter oder https://map.droneguide.be/ & NOTAMs im Voraus)
- Bei Bedarf eine Fluggenehmigung beantragen https://www.skeyes.be/fr/services/drone-home-page/you-and-your-drone/request-access-to-a-skeyes-uas-geographical-zones
- Batterien zu 100 % laden (Achtung: langsame Entladung nach 24 Stunden)
- Drohne, Warnweste (fluo Bambi), Batterien, Kescher, Latexhandschuhe oder saubere Handschuhe, Kopfhörer zum Anleiten und Steuern, Kabelbinder, Jutesack oder mindestens 4 faltbare Kisten (Colruyt-Kisten), Bambi-Visitenkarte und Bambi-Aufkleber mitnehmen
- Den Payconiq-Code von Sauvons Bambi dabei haben
Während des Einsatzes:
- Den Flugplan mit Wegpunkten im automatischen Flug durchführen und die Hotspots markieren (Verknüpfung C2 für M3T oder Boson programmieren)
- Nach dem vollständigen Überflug der Wiese die Hotspots mit der Drohne überprüfen
- 1 oder 2 Personen mit Kescher unter der Drohne zum Fundort schicken, um sie auf den letzten 10 Metern zu führen. Den QR-Code des GPS-Punkts öffnen oder ein Foto der GPS-Koordinaten machen, falls der Akku leer ist
- Das Kitz mit dem Kescher fangen
- Es mit sauberen Handschuhen und etwas Futter anfassen, um Geruchsspuren zu minimieren
- Es in die Kiste(n) legen, diese verschließen und außerhalb der Wiese, im Schatten (z.B. Waldrand), ablegen
- Den Kunden daran erinnern, das Kitz nach der Mahd freizulassen (max. 4/5 Stunden später). Ein Kitz muss alle 3 Stunden gesäugt werden, daher sollte es so kurz wie möglich in der Kiste bleiben
- Überprüfen, ob Sie die Telefonnummer der Person haben, die sich zur Freilassung des Kitzes verpflichtet hat (Landwirt, Ehefrau, eine anwesende Bekannte…)
- Den Namen jeder Wiese vom Kunden erfragen, um sie für das nächste Jahr in BambiMap zu erfassen und zu referenzieren
- Eine Visitenkarte überreichen und erklären, dass der Verein von Spenden lebt, sowie einen Aufkleber für den Traktor oder Mähdrescher, um in den kommenden Jahren an den Verein zu denken
Nach dem Einsatz:
- Den Einsatzbericht in BambiMap ausfüllen:
- Überprüfen, ob alle überflogenen Parzellen eingezeichnet sind (gegebenenfalls auswählen oder zeichnen)
- Die geretteten oder beobachteten Tiere auf jeder Parzelle angeben
- Die gefahrenen Kilometer mit dem Auto (diese Daten werden für die Erstattung Ihrer Kilometer am Ende der Saison berücksichtigt)
- Eventuelle Anmerkungen eintragen
- Die für die Freilassung zuständige Person anrufen, um zu überprüfen, ob diese stattgefunden hat und zum Beispiel ein Foto anfordern